Susann Sparwasser

Consultant, Frankfurt, Deutschland

Susann Sparwasser ist Beraterin bei Horwath HTL Deutschland. Zu ihren Fachgebieten gehören Machbarkeitsstudien, Projektmanagement, Konzeption und langfristige strategische Planung für Hotels und Reiseziele.


Bio

Susann Sparwasser ist Beraterin bei Horwath HTL Deutschland, wo sie sich auf die Erstellung umfassender Machbarkeitsstudien für Hotel- und Tourismusprojekte spezialisiert hat. Ihre Arbeit umfasst die Analyse optimaler Unternehmensstandorte, die Bewertung der Wettbewerbslandschaft und die Erstellung detaillierter Finanzprognosen zur Ermittlung der Rentabilität und Lebensfähigkeit. Zusätzlich zu ihrer analytischen Expertise trägt Susann zur Vordenkerrolle des Unternehmens bei, indem sie Artikel über Branchentrends schreibt und die LinkedIn-Präsenz des Unternehmens betreut.

Susann hat einen Master-Abschluss in Internationalem Tourismusmanagement von der Hochschule Heilbronn. Ihr akademisches Fundament wird durch praktische internationale Erfahrungen ergänzt, die sie während ihrer Zeit in Argentinien, Spanien und Italien gesammelt hat. Bevor sie im Mai 2024 zu Horwath HTL Deutschland kam, vertiefte sie ihre Fähigkeiten im Vertrieb und Projektmanagement als Group & Event Managerin bei einem Reiseveranstalter in Heilbronn.

Durch ihren internationalen Hintergrund und ihre vielfältigen Erfahrungen bringt Susann eine globale Perspektive in ihre Beratungstätigkeit ein. Ihre Fähigkeit, analytische Stränge mit einem Verständnis für kulturelle und Marktnuancen zu verbinden, ermöglicht es ihr, ihren Kunden aufschlussreiche und maßgeschneiderte Lösungen zu liefern. Ihre Beiträge sind entscheidend für die Qualität und die Wirkung der Projekte von Horwath HTL Deutschland.

Einblicke von Experten

Topaktuelle Analyse.

Perspektive

Hotelboom auf Kosten der Stadt?

Ein Einkaufszentrum wird zum Hotel: In Kaiserslautern plant ECE, Betreiber der Shopping-Mall „K in Lautern“, den Umbau leerstehender Einzelhandelsflächen in ein Hotel mit 139 Zimmern. Aus Investorensicht ist das konsequent – Revitalisierung von Leerstand, Nutzung einer zentralen Innenstadtlage, Fortschreibung eines Modernisierungskonzepts. In der lokalen Hotellerie sorgt das Vorhaben jedoch für erhebliche Unruhe. Bestehende Betriebe sehen ihre wirtschaftliche Basis gefährdet, zumal die durchschnittliche Auslastung zeitweise nur 37 Prozent betrug und 2023 bereits ein Holiday Inn Express mit 146 Zimmern eröffnet hat. Für viele kleinere Anbieter wirkt ein weiteres Großhotel existenzbedrohend. Der Fall Kaiserslautern macht eine grundsätzliche Frage sichtbar: Wer trägt das Risiko neuer Hotelentwicklungen und wer entscheidet, ob sie überhaupt entstehen dürfen? Diese Frage ist von besonderer Bedeutung, da die Hotellerie kein beliebig reversibles Gewerbe ist. Hotelprojekte binden hohe Investitionen, prägen Arbeitsmarkt, Infrastruktur und Stadtbild und lassen sich bei wirtschaftlichem Scheitern nicht ohne Weiteres umnutzen. Leerstehende Hotels sind demnach keine temporären Marktanpassungen, sondern dauerhafte städtebauliche Belastungen, die Quartiere schwächen können, die Steuerkraft mindern und Überkapazitäten hinterlassen.

Susann Sparwasser
Susann Sparwasser
Consultant, Germany
Perspektive

Grün ist nicht gleich grün: Nachhaltigkeitszertifikate im Hotelvergleich

Nachhaltigkeit ist für Hotels längst keine Kür mehr, sondern notwendige Pflicht für langfristige Wettbewerbsfähigkeit. „Viele Großkunden, die in den Hotels buchen, müssen Rechenschaft über die Nachhaltigkeit der Häuser ablegen und fordern dafür aktiv Nachhaltigkeitsberichte ein.“, erklärt Brigitte Gruber, Managing Partnerin von Horwath HTL Österreich.

Susann Sparwasser
Susann Sparwasser
Consultant, Germany
Bericht
Perspektive

DACH Region Hotels & Chains Report 2025

The past year has highlighted both the challenges and the resilience of the DACH hospitality sector. Germany and Austria have had to contend with sluggish growth, high energy costs, and persistent inflation, while broader geopolitical uncertainty – from international trade tensions to the ongoing war in Ukraine – continues to weigh on sentiment. Switzerland, by contrast, has remained comparatively stable, supported by strong domestic demand and its position as a high-value global destination. These differing dynamics illustrate the complexity of the region but also underline its importance as one of Europe’s most resilient markets.

Christian Buer
Christian Buer
Geschäftsführender Partner, Germany
Perspektive

Quo vadis Tourismus? Tourismuspolitik als Kompass der touristischen Beratung

Selten beherrschen die Themen der Tourismuspolitik die Schlagzeilen – zumindest auf den ersten Blick. Denn, während der Tourismus allgemein mit Sommer, Sonne und Meer in Verbindung gebracht wird, ist er weit mehr als das. Als Querschnittsbranche umfasst er mehr als den Hotellerie- und Beherbergungsmarkt, die Reisevermittlung oder die Gastronomie. Auch die Infrastruktur, Freizeit- und Kulturangebote, Natur und Naturschutz sowie die öffentliche Verwaltung und viele mehr sind Teil dieses vielfältigen Wirtschaftszweiges. Diese Heterogenität allein zeigt die Herausforderung für die Branche selbst, aber auch für die Interessensvertretung in der Politik. Gleichzeitig sind die politischen Rahmenbedingungen (Gesetze, Regulierungen und Förderungen) der Kompass für touristisches Agieren und entsprechend spielt die Tourismuspolitik auch eine zentrale Bedeutung für uns als Beratung.

Katja Freudling
Katja Freudling
Consultant, Germany
Perspektive

Digital, schnell, risikoreich? Lehren der Entwicklung von Sonder für Europas Hospitality-Tech-Szene

Finanzielle, technische Schwierigkeiten, Kostensenkungen und Entlassungen und nun der Führungswechsel, den das Unternehmen jüngst vollzogen hat. Der einstige Pioneer der tech-basierten Designunterkünfte zählt längst nicht mehr zu den Top-Performern innerhalb der Nische. Ganz im Gegensatz zur Serviced-Apartment Marke Limehome, die regelmäßig Schlagzeilen durch neue hohe Auslastungen von über 90 Prozent, immer wiederkehrende Übernahmen oder ihre generell starke Expansion in Europa, verbunden mit einer sehr guten Performance in der Hotelbranche, macht. Doch was, wenn auch Limehome und deren Nachzügler wie Numa und Co. einen ähnlichen Werdegang wie Sonder bevorstehen?

Susann Sparwasser
Susann Sparwasser
Consultant, Germany
Perspektive

Ratenanpassung aufgrund Entgelttariferhöhung

Es ist wichtig, diese Lohnsteigerungen einerseits im Kontext der letzten Jahre zu betrachten (Inflation), als auch zu berücksichtigen, dass die Inflation in den Erhöhungen berücksichtigt ist. Zudem ist ebenfalls verständlich, dass ein angemessener Lohn die Attraktivität der Branche steigert. Lohnkosten zählen nichtsdestotrotz häufig zu den größten Kostenfaktoren für Hotels und tragen, neben anderen Kostensteigerungen, erheblich zum finanziellen Druck der Betriebe bei. Dies zeigt sich unter anderen an den, laut dem Informationsdienstleister CRIF erwarteten, rund 1.200 Insolvenzen im Gastronomiebereich im Jahr 2024. Leider gibt es hierfür noch keine aktuelleren Daten. Es ist jedoch ein klarer Druck nach der Pandemie zu verschreiben.

Vincent Coens
Vincent Coens
Junior Consultant, Germany