Unsere Büros
Willkommen in Deutschland
Horwath HTL Deutschland wurde im Jahr 2021 als Teil des Horwath HTL DACH-Netzwerks (Deutschland, Österreich und Schweiz) gegründet.
Wir repräsentieren das Netzwerk in Deutschland und arbeiten in drei Ländern zusammen, wobei der Schwerpunkt auf dem deutschsprachigen Raum liegt. Unser Ansatz ist es, Hotels in jeder Phase ihres Lebenszyklus im Rahmen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zu unterstützen.
Wir unterstützen unsere Kunden aktiv bei der Entwicklung von Masterplänen für den Tourismus. Unser Ziel ist es, die Zukunft der Tourismus- und Gastgewerbebranche entlang der gesamten Wertschöpfungskette mitzugestalten und dabei stets die sich wandelnden Bedürfnisse der Gäste in den Mittelpunkt zu stellen.
Regionaler Kontakt
Frankfurt
Niedenau 78
60325 Frankfurt
Deutschland
Jahre Erfahrung
Erfahrene Experten in der Region
Erfolgreich abgeschlossene Projekte
Leistungsspektrum
Kreative Lösungen für eine komplexe Welt
Strategie & Planung
Es kann schwierig sein zu wissen, was der richtige Schritt ist. Wir kennen den Weg, der vor Ihnen liegt. Lassen Sie uns Ihnen zum Erfolg verhelfen.
Wachstum, Vertrieb & Marketing
Machen Sie mehr aus dem, was Sie haben. Setzen Sie Ihren Fokus und Ihre Ressourcen an der richtigen Stelle ein.
Operative Beratung
Was gemessen wird, wird auch gemacht, also fangen Sie an zu messen. Wir zeigen Ihnen die Standards und helfen Ihnen dann, sie zu durchbrechen.
Transaktionsberatung
Wenn ein Geschäft abgeschlossen werden muss, haben Sie vielleicht nur eine Chance. Lassen Sie es uns richtig machen.
Projekte Deutschland
Wir unterstützen ambitionierte Kunden dabei, außergewöhnliche Ergebnisse zu erzielen.
Entwicklung & Neupositionierung für Welcome Hotels
Mehrere Standorte, Deutschland
Gastgewerbe
Transaktionsberatung, Operative Beratung
Vermögenswerte, Unternehmen
Machbarkeitsstudie für das Kloster Allerheiligen
Oppenau, Deutschland
Freizeit
Strategie & Planung
Vermögenswerte
Machbarkeitsstudie für das vorgeschlagene Konzept
Neuss, Deutschland
Gastgewerbe
Strategie & Planung
Vermögenswerte
Machbarkeitsstudie für die Entwicklung eines 4* Hotels
Weikersheim, Deutschland
Gastgewerbe
Strategie & Planung
Vermögenswerte
Machbarkeitsstudie für die geplante Akademie und das Hotel in Pfedelbach
Pfedelbach, Deutschland
Gastgewerbe
Strategie & Planung
Vermögenswerte
Machbarkeitsstudie für die TU Dresden
Grillenburg, Deutschland
Gastgewerbe
Strategie & Planung
Reiseziele
Machbarkeitsstudie für F&B-Pachtverträge
Koblenz, Deutschland
Tourismus
Strategie & Planung
Reiseziele
Machbarkeitsstudie zur Umnutzung der historischen Forchtenberg-Mühle
Forchtenberg, Deutschland
Gastgewerbe
Strategie & Planung
Vermögenswerte
Lokale Einblicke
Topaktuelle Analyse.
Hotelboom auf Kosten der Stadt?
Ein Einkaufszentrum wird zum Hotel: In Kaiserslautern plant ECE, Betreiber der Shopping-Mall „K in Lautern“, den Umbau leerstehender Einzelhandelsflächen in ein Hotel mit 139 Zimmern. Aus Investorensicht ist das konsequent – Revitalisierung von Leerstand, Nutzung einer zentralen Innenstadtlage, Fortschreibung eines Modernisierungskonzepts. In der lokalen Hotellerie sorgt das Vorhaben jedoch für erhebliche Unruhe. Bestehende Betriebe sehen ihre wirtschaftliche Basis gefährdet, zumal die durchschnittliche Auslastung zeitweise nur 37 Prozent betrug und 2023 bereits ein Holiday Inn Express mit 146 Zimmern eröffnet hat. Für viele kleinere Anbieter wirkt ein weiteres Großhotel existenzbedrohend. Der Fall Kaiserslautern macht eine grundsätzliche Frage sichtbar: Wer trägt das Risiko neuer Hotelentwicklungen und wer entscheidet, ob sie überhaupt entstehen dürfen? Diese Frage ist von besonderer Bedeutung, da die Hotellerie kein beliebig reversibles Gewerbe ist. Hotelprojekte binden hohe Investitionen, prägen Arbeitsmarkt, Infrastruktur und Stadtbild und lassen sich bei wirtschaftlichem Scheitern nicht ohne Weiteres umnutzen. Leerstehende Hotels sind demnach keine temporären Marktanpassungen, sondern dauerhafte städtebauliche Belastungen, die Quartiere schwächen können, die Steuerkraft mindern und Überkapazitäten hinterlassen.
Grün ist nicht gleich grün: Nachhaltigkeitszertifikate im Hotelvergleich
Nachhaltigkeit ist für Hotels längst keine Kür mehr, sondern notwendige Pflicht für langfristige Wettbewerbsfähigkeit. „Viele Großkunden, die in den Hotels buchen, müssen Rechenschaft über die Nachhaltigkeit der Häuser ablegen und fordern dafür aktiv Nachhaltigkeitsberichte ein.“, erklärt Brigitte Gruber, Managing Partnerin von Horwath HTL Österreich.
DACH Region Hotels & Chains Report 2025
The past year has highlighted both the challenges and the resilience of the DACH hospitality sector. Germany and Austria have had to contend with sluggish growth, high energy costs, and persistent inflation, while broader geopolitical uncertainty – from international trade tensions to the ongoing war in Ukraine – continues to weigh on sentiment. Switzerland, by contrast, has remained comparatively stable, supported by strong domestic demand and its position as a high-value global destination. These differing dynamics illustrate the complexity of the region but also underline its importance as one of Europe’s most resilient markets.
Quo vadis Tourismus? Tourismuspolitik als Kompass der touristischen Beratung
Selten beherrschen die Themen der Tourismuspolitik die Schlagzeilen – zumindest auf den ersten Blick. Denn, während der Tourismus allgemein mit Sommer, Sonne und Meer in Verbindung gebracht wird, ist er weit mehr als das. Als Querschnittsbranche umfasst er mehr als den Hotellerie- und Beherbergungsmarkt, die Reisevermittlung oder die Gastronomie. Auch die Infrastruktur, Freizeit- und Kulturangebote, Natur und Naturschutz sowie die öffentliche Verwaltung und viele mehr sind Teil dieses vielfältigen Wirtschaftszweiges. Diese Heterogenität allein zeigt die Herausforderung für die Branche selbst, aber auch für die Interessensvertretung in der Politik. Gleichzeitig sind die politischen Rahmenbedingungen (Gesetze, Regulierungen und Förderungen) der Kompass für touristisches Agieren und entsprechend spielt die Tourismuspolitik auch eine zentrale Bedeutung für uns als Beratung.
Digital, schnell, risikoreich? Lehren der Entwicklung von Sonder für Europas Hospitality-Tech-Szene
Finanzielle, technische Schwierigkeiten, Kostensenkungen und Entlassungen und nun der Führungswechsel, den das Unternehmen jüngst vollzogen hat. Der einstige Pioneer der tech-basierten Designunterkünfte zählt längst nicht mehr zu den Top-Performern innerhalb der Nische. Ganz im Gegensatz zur Serviced-Apartment Marke Limehome, die regelmäßig Schlagzeilen durch neue hohe Auslastungen von über 90 Prozent, immer wiederkehrende Übernahmen oder ihre generell starke Expansion in Europa, verbunden mit einer sehr guten Performance in der Hotelbranche, macht. Doch was, wenn auch Limehome und deren Nachzügler wie Numa und Co. einen ähnlichen Werdegang wie Sonder bevorstehen?
Ratenanpassung aufgrund Entgelttariferhöhung
Es ist wichtig, diese Lohnsteigerungen einerseits im Kontext der letzten Jahre zu betrachten (Inflation), als auch zu berücksichtigen, dass die Inflation in den Erhöhungen berücksichtigt ist. Zudem ist ebenfalls verständlich, dass ein angemessener Lohn die Attraktivität der Branche steigert. Lohnkosten zählen nichtsdestotrotz häufig zu den größten Kostenfaktoren für Hotels und tragen, neben anderen Kostensteigerungen, erheblich zum finanziellen Druck der Betriebe bei. Dies zeigt sich unter anderen an den, laut dem Informationsdienstleister CRIF erwarteten, rund 1.200 Insolvenzen im Gastronomiebereich im Jahr 2024. Leider gibt es hierfür noch keine aktuelleren Daten. Es ist jedoch ein klarer Druck nach der Pandemie zu verschreiben.